Proxmox – mein Tipp

Puuh. Vor über 3 Jahren habe ich meinen alten Linuxserver auf Proxmox umgestellt. Damals hatte ich alle Dienste, die ich so brauchte oder nur haben wollte auf einem Server gehabt. Das Dilema dabei war, dass alle Dienst von der Basisdistribution abhängig sind.

Zwangsläufig stolpert man dann über verschiedenste Virtualisierungslösungen. Der Kontakt mit Solaris Zonen fand ich ganz spannend und nach weiterer Suche bin ich dann auch über Linux Container gestolpert. Erste Versuche waren schon vielversprechend, aber den Komfort ein GUI wollte ich dann doch schon haben und irgendwie bin ich über Proxmox gestolpert.

Augen zu und durch

Also habe ich meinen Server neu installiert und für jeden meiner Wunschdienste in einen eigenen Container installiert. Das sind mittlerweile 15 Container, z.B. einen mit VDR (Debian/e-Tobi), Samba (Ubuntu), DLNA (Gerbera/Alpine Linux), PI-Hole (Debian), Nextcloud (Ubuntu) usw. Also konnte ich mit je Dienst meine passende Distribution aussuchen. Mit ein paar selbst gebauten Scripten werden alle 15 Container in ca. 15 Minuten aktualisiert und auf den neusten Stand gebracht und ich kann vor jedem Update noch schnell ein Backup machen.

Die beste Idee!

Mein Fazit nach zwei Monaten war so gut, dass ich auch Proxmox in der Firma auf zwei Server einsetzte und dort sogar neben vielen Containern auch zwei OPNsense Firewall /Router in QEMU laufen lasse. Und jetzt nach drei Jahre – die beste Server Software ich im Zusammenhang mit Virtualisierung verwendet habe.

Und hier noch die wichtigsten Links

Das Aufmacherbild basiert auf pexels.com #1148820